Teure Reparatur am Löschfahrzeug
Bürgermeister Burger berichtete bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Grafengehaig,
dass die Instandsetzung des Fahrzeuges LF 16/12 knappe 10 000 Euro kosten werden.
Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Grafengehaig am Samstagabend im
Schulungsraum des Gerätehauses. Bürgermeister Werner Burger machte deutlich,
dass die Instandsetzung des LF 16/12 wohl knappe 10 000 Euro kosten werde.
Dringend notwendig ist ebenso die Anschaffung eines neuen Rettungssatzes.
Sehr, sehr wichtig sei auch die gute Zusammenarbeit der sechs Gemeindefeuerwehren.
Geld aus der Vereinskasse für Ausrüstungsgegenstände
Lobende Worte fand der Bürgermeister für die Investitionen der Feuerwehr Grafengehaig
aus der eigenen Kasse.
Werner Burger richtete die Bitte an die sechs Löschgruppen die bestehende
Jugendarbeit noch zu verstärken.
Seinen Dank zollte das Gemeindeoberhaupt den Wehren,
dass sie das Vereinsleben und auch die kulturelle Arbeit mit aufrechterhalten.
118 Mitglieder
Die aktuelle Mitgliederzahl bezifferte Vorsitzender Andreas Lauterbach auf 118 Personen.
Aktiv dienen 32 Männer und Frauen, die Jugendgruppe ist acht Mädchen und Jungen stark.
54 Mitglieder sind passive, 16 fördernde und acht Ehrenmitglieder.
Höhepunkte der Vereinsveranstaltungen waren im Jahr 2014 das Saugrillen und das Johannisfeuer.
Besucht wurden sieben Veranstaltungen anderer Wehren, sowie der Kreisfeuerwehrtag in
Grafengehaig der von der Feuerwehr Eppenreuth in der Frankenwaldhalle abgehalten wurde.
Kassier Reinhard Söllner skizzierte trotz der selbst angeschafften Ausrüstungsgegenstände
geordnete Wehrfinanzen, er konnte gar einen leichten Überschuss vermelden.
Die Revisoren Renate Lauterbach und Matthias Ott bescheinigten Söllner ein tadellose Arbeit.
19 Einsätze im Jahr 2014
Kommandant Klaus Keil ging auf 19 Einsätzen ein.
Davon waren drei Brandeinsätze, elf technische Hilfeleistungen, vier Sicherheitswachen und ein Fehlalarm.
An der Übung zum Legen einer langen Schlauchstrecke waren alle sechs Ortswehren beteiligt.
Dabei waren die Grafengehaiger Floriansjünger bei der Einsatzübung am Inside in Marktleugast sowie
bei der Funkübung mit dem Zielpunkt Weidmes.
Abgehalten wurde zudem eine Einsatzübung des 1. Löschzuges LKR KU in Grafengehaig.
Die Atemschutzgeräteträger durchliefen zwei mal die Teststrecke in Kulmbach.
Für den 07. März kündigte Keil die Wehrinspektion durch die Führungskräfte des Landkreises Kulmbach an.
Neuer Rettungssatz nötig
Das LF 16/12 befindet sich derzeit zur Reparatur und Umbaumaßnahmen in Oberkotzau.
Auch der Kommandant betonte, dass eine Ersatzbeschaffung des Rettungssatzes notwendig sei.
Im Jahr 2014 wurde die Freiwillige Feuerwehr Grafengehaig 140 Jahre alt.
Kreisbrandrat Stefan Härtlein lobte die intensive Arbeit des Kommandanten Klaus Keil.
Er betonte, dass überörtliche Übungen noch verstärkt durchgeführt werden.
Härtlein ließ nicht außer Acht, dass die Grenze für die Belastbarkeit der Feuerwehren erreicht ist.
Seine Hochachtung zollte er der Eppenreuther Wehr für die Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtages.
"Die Anwesenheit von Kreisbrandrat Stefan Härtlein, Kreisbrandinspektor Host Tempel und
Kreisbrandmeister Karl Schott bezeugt eine hohe Wertschätzung der Feuerwehr Grafengehaig",
betonte der Ehrenvorsitzende und -kommandant Siegfried Zuleg.
Er erinnert die Aktiven daran, dass bei jedem Einsatz jemand Hilfe braucht.
Das heiße aber uach für alle, dabei zu sein und nicht weiter der Gartenarbeit nachzugehen.
Zuleg zeigte sich glücklich, dass ein neuer Rettungssatz beschafft wird.